Trixie-Wetten in der Schweiz: Aufbau, Marge und was sie wirklich kosten
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Oktober 19, 2026 · Geprüft gegen die Gespa-Bewilligungsliste und die Spielregeln der beiden bewilligten Veranstalter Swisslos (Sporttip) und Loterie Romande (Jouez Sport).
Wettmärkte und Einordnung der Trixie
Eine Trixie ist eine Systemwette aus drei Voraussagen, die automatisch zu vier Teilwetten kombiniert werden: drei Zweier-Kombinationen und eine Dreier-Kombination. Wer eine Trixie spielt, schickt vier Wetten mit demselben Grundeinsatz ins Rennen und gewinnt erst, wenn mindestens zwei der drei Tipps zutreffen — wobei der Gewinn aus nur zwei richtigen Tipps allein aus den drei Zweier-Kombinationen kommt, die dann jeweils Treffer bringen.
Die Trixie gehört zur Familie der Full-Cover-Wetten, also jener Wetten, die aus einer gegebenen Anzahl Auswahlen alle möglichen Mehrfachwetten bilden. Bei drei Auswahlen sind das genau die drei Doppel und das eine Triple, mehr gibt es nicht. Das macht die Trixie zur kleinsten Systemwette mit einem Gewinn-Pfad, der über eine einzelne Teilwaffe hinausgeht: schon zwei Zutreffer reichen, damit wenigstens eine der drei Zweier-Kombinationen ausbezahlt wird. Diese Konstruktion ist der Grund, warum die Trixie bei Wettenden beliebt ist, die mit drei Tipps ein Sicherheitsnetz einbauen wollen, ohne gleich den vollen Kombi-Einsatz zu riskieren.
Die Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen (Fassung 10.09.2026) regelt in der Schweiz, was überhaupt als Wettmarkt angeboten werden darf. Die Trixie selbst ist kein Wettmarkt, sondern eine Spielform über mehreren Voraussagen — die einzelnen Voraussagen müssen aber aus erlaubten Märkten stammen. Eckball- oder Kartenmärkte fehlen auf der Liste ebenso wie ein Esports-Abschnitt; Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind ausgeschlossen, und Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind gesperrt.
Für eine Trixie eignen sich Märkte, deren Quoten sich beim Multiplizieren nicht gegenseitig aufheben. Kombinationen aus drei Favoriten-Siegen mit Quoten um 1.50 ergeben eine Gesamtquote von rund 3.40 — klein genug, dass zwei Zutreffer bereits einen Nettobetrag abwerfen, gross genug, dass ein einziger Treffer auf der Dreier-Kombi für einen spürbaren Ausschlag sorgt. Kombinationen aus drei Aussenseitern mit Quoten um 4.00 ergeben eine Gesamtquote von 64, die selbst bei nur zwei Zutreffern noch nie ausbezahlt wird, wenn die Einzelquoten jeder Zweier-Kombi schon nahe 16 liegen — dort frisst die Marge den Erwartungswert schneller, als die Trixie ihn rettet. Die Frage ist nicht, ob die Trixie «funktioniert», sondern auf welchen drei Märkten der Erwartungswert am wenigsten unter der Marge leidet.
Grundlagen: Aufbau, Gewinnpfade und Unterschied zur Kombiwette
Eine Einzelwette setzt auf ein Ereignis, eine Kombiwette multipliziert die Einzelquoten zu einer Gesamtquote und gewinnt nur, wenn jede Vorwahl zutrifft. Eine Systemwette zieht aus drei Voraussagen mehrere Teilwetten gleichzeitig, jede mit ihrem eigenen Schicksal. Die Trixie ist mit vier Teilwetten die kleinste Systemwette in dieser Familie und verzichtet im Unterschied zum Patent auf die drei Einzelwetten.

Das Patent umfasst aus denselben drei Auswahlen sieben Wetten: drei Einzelwetten, drei Zweier-Kombinationen und die Dreier-Kombination. Schon, drückt sich der Unterschied in Zahlen aus: derselbe Grundeinsatz pro Linie bedeutet beim Patent den siebenfachen Gesamteinsatz, bei der Trixie den vierfachen. Dafür bringt das Patent auch dann einen Treffer, wenn nur einer der drei Tipps zutrifft, weil die Einzelwette für sich allein gewinnt. Die Trixie tut das nicht — bei nur einem richtigen Tipp gehen alle vier Teilwetten leer aus.
Die Trixie verlangt also mindestens zwei Zutreffer, lässt dafür aber den Gesamteinsatz niedriger als das Patent. Wer mit der Trefferquote seiner Tipps rechnet, sieht den Trade-off direkt: wer oft zwei von drei Tipps richtig hat und beim dritten daneben liegt, fährt mit der Trixie besser. Wer öfter nur einen Tipp trifft und die anderen zwei verliert, fährt mit dem Patent besser — sofern die höhere Einsatzsumme ins eigene Limit passt. Die grössere Schwester, die Yankee, erweitert das Prinzip auf vier Auswahlen mit sechs Zweier-Kombinationen, vier Dreier-Kombinationen und einer Vierer-Kombination, also elf Teilwetten.
Der Gewinn einer Trixie setzt sich aus den Gewinnen derjenigen Teilwetten zusammen, deren sämtliche Voraussagen zutreffen. Treffen alle drei Tipps, gewinnen alle vier Teilwetten. Treffen nur zwei, gewinnen je nach Kombination eine, zwei oder drei Zweier-Kombinationen, während die Dreier-Kombination leer ausgeht. Welche Zweier-Kombinationen genau zünden, hängt davon ab, welche zwei der drei Tipps richtig sind — und genau hier wird deutlich, warum die Trixie selbst bei nur einem Fehltipp noch einen kleinen Gewinn abwerfen kann.
Rechtslage in der Schweiz: Gespa-Liste und die zwei bewilligten Veranstalter
In der Schweiz dürfen Sportwetten als Grossspiel nur von zwei Organisatoren veranstaltet werden: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) verlangt für jedes Grossspiel eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung (Art. 21–25 BGS); eine ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Aufsichtsbehörde ist die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern), nicht die ESBK, die nur Casinos beaufsichtigt.

Die beiden Veranstalter versorgen unterschiedliche Kantone. Swisslos führt Sporttip in den Deutschschweizer Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durch. Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura, mit Sitz in Lausanne (Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne). Wer online ein Konto eröffnen will, muss Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im jeweiligen Vertragsgebiet haben (Art. 47 Abs. 3 VGS), volljährig sein und darf nicht im Spielregister eingetragen sein.
Was angeboten werden darf, regelt die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Sie ist eine geschlossene Liste: was nicht draufsteht, darf nicht angeboten werden. Qualifikationsrunden, Frauenwettbewerbe und Rangierungswetten sind nur erlaubt, soweit die Liste sie ausdrücklich aufnimmt; Trainingsläufe fallen grundsätzlich heraus. Eckball- oder Kartenmärkte und ein Esports-Abschnitt fehlen auf der Liste, was die Spielräume einer Trixie aus diesen Märkten heraus in der Schweiz faktisch schliesst. Virtuelle Sportspiele lassen sich aus der Liste ebenfalls nicht eindeutig ableiten, weshalb hier offen bleibt, was die Veranstalter anbieten.
Die Spielregeln der Veranstalter setzen den Rahmen für jede einzelne Wette. Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen anpassen, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Bei Jouez Sport liegt der Mindesteinsatz online bei CHF 2 (in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2) und der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten bei CHF 500; ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten, und der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Die Mindestquote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss bei Jouez Sport mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.
Eine Trixie ist bei beiden Veranstaltern als Systemwette eingeordnet, fällt also unter die jeweils geltende Systemwetten-Limite, nicht unter die Limite für Einzel- oder Kombiwetten. Die Frage, ob ein Wettprogramm eine Trixie überhaupt anbietet, ist Sache des Programms der beiden Veranstalter — die Gespa-Liste regelt die Märkte, nicht die Spielformen. Im Zweifel steht es in den Spielregeln und Teilnahmebedingungen, die vor jeder Wettabgabe gelten.
Verantwortung beim Spielen: Limiten, Sperre und was eine Systemwette besonders macht
Eine Trixie setzt vier Teilwetten gleichzeitig, jede mit dem vom Spielenden gewählten Grundeinsatz. Das hebt den Gesamteinsatz pro Tipp auf das Vierfache eines einfachen Tipps und macht die Systemwette zu einer Wette mit erhöhtem Risiko pro Vorwahl. Wer mit der Trixie spielt, setzt darum nicht nur einen höheren Betrag pro Wette, sondern trägt auch das Risiko, dass ein einziger Fehltipp die Dreier-Kombination kippt und nur einen Teil der Zweier-Kombinationen ausbezahlt wird.
Vor der ersten Online-Teilnahme bei Sporttip verlangt Swisslos, dass Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen (Oberlimite CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000). Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden — Swisslos und Loterie Romande wenden die 72-Stunden-Frist in ihren Bedingungen an, auch wenn das Gesetz nur 24 Stunden verlangt (Art. 87 VGS). Zusätzlich kann freiwillig eine Einzahlungslimite für 30 Tage gesetzt werden. Diese Limiten sind nicht Staat, sondern Eigenregel: sie schützen nur, wer sie setzt und wer sie vor dem Spielen anpasst, wenn die Trixie das eigene Budget stärker beansprucht als geplant.
Wer sich selbst sperren will, kann den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage sperren lassen, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Spielsperre lässt sich erst nach drei Monaten aufheben (Art. 84 VGS), unter Einbezung einer Fachstelle (Art. 81 BGS). Ausgeschlossene oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn (Art. 45 BGS).
Eine Systemwette wie die Trixie gehört in dieses Bild hinein, nicht daneben. Vier Teilwetten mit demselben Grundeinsatz sind vier Entscheidungen, nicht eine, und die eigenen Limiten müssen diese Vervielfachung abdecken. Wer mit der Trixie spielt, sollte die Verlustlimite so setzen, dass auch eine ganze Wettbox mit vier Teilwetten unter die Tages- oder Wochensumme passt. Wer den Grundeinsatz pro Teilwette nicht von der Gesamtstruktur trennt, läuft Gefahr, die eigene Limite mit einer einzigen Trixie zu reissen — und genau das ist der Punkt, an dem das System aufhört, ein Werkzeug zu sein, und anfängt, ein Verlustbeschleuniger zu werden.
Die Gespa hat 2025 an Verkaufsstellen getestet, wie zuverlässig der Jugendschutz funktioniert: in 47.5 % von 200 Versuchen wurde an Minderjährige eine Sportwette verkauft. Das ist kein Argument gegen die Online-Limiten, aber es ist ein Hinweis darauf, dass der Schutz dort am stärksten ist, wo die Spielenden ihn selbst aufsetzen — also im Online-Konto, in der eigenen Verlustlimite und im eigenen Verhalten, nicht am Schalter.
Wettmärkte und Rechenwege für eine Trixie
Eine Trixie lebt davon, dass die Gesamtquote jeder Teilwette gross genug ist, um den Gesamteinsatz auch dann zu schlagen, wenn nur ein Teil der Teilwetten zündet. Die Gesamtquote einer Zweier-Kombination ist das Produkt der Einzelquoten, die Gesamtquote der Dreier-Kombination das Produkt aller drei. Bei drei Tipps mit den Quoten 1.50, 2.00 und 2.50 ergeben sich die drei Zweier-Kombinationen mit Gesamtquoten von 3.00, 3.75 und 5.00 sowie die Dreier-Kombination mit Gesamtquote 7.50.
Wer den möglichen Gewinn einer Trixie ausrechnen will, rechnet für jede Teilwette Einsatz mal Gesamtquote und summiert die Treffer. Bei einem Grundeinsatz von CHF 1 pro Teilwette und einem Volltreffer (alle drei Tipfe richtig) ergibt sich:
- Zweier-Kombination 1 (Tipp 1 × Tipp 2): CHF 1 × 3.00 = CHF 3.00
- Zweier-Kombination 2 (Tipp 1 × Tipp 3): CHF 1 × 3.75 = CHF 3.75
- Zweier-Kombination 3 (Tipp 2 × Tipp 3): CHF 1 × 5.00 = CHF 5.00
- Dreier-Kombination: CHF 1 × 7.50 = CHF 7.50
Insgesamt zahlt eine Trixie mit einem Grundeinsatz von CHF 1 pro Teilwette und einem Volltreffer CHF 19.25 aus, der Nettobetrag — nach Abzug des Gesamteinsatzes von CHF 4 — liegt bei CHF 15.25. Das ist das obere Ende des Möglichen: drei richtige Tipps, alle vier Teilwetten treffen.
Treffen nur zwei der drei Tipps, gewinnen je nach Konstellation eine oder zwei der drei Zweier-Kombinationen, die Dreier-Kombination geht leer aus. Treffen Tipp 1 und Tipp 2, zündet die Zweier-Kombination 1 mit CHF 3.00, die beiden anderen Zweier-Kombinationen und die Dreier-Kombination gehen leer aus — Nettobetrag nach Abzug von CHF 4 Einsatz: minus CHF 1.00. Treffen Tipp 2 und Tipp 3, zündet die Zweier-Kombination 3 mit CHF 5.00, Nettobetrag: plus CHF 1.00. Treffen Tipp 1 und Tipp 3, zündet die Zweier-Kombination 2 mit CHF 3.75, Nettobetrag: minus CHF 0.25.
Die Trixie gewinnt also nicht in jedem Fall, in dem zwei von drei Tipps richtig sind — und genau hier entscheidet sich, ob die Trixie eine sinnvolle Spielform ist. Wer die Quoten so wählt, dass alle drei Zweier-Kombinationen ähnlich hohe Produkte ergeben (1.50, 2.00 und 2.50 ergeben 3.00, 3.75 und 5.00), landet in einem schiefen Bild: zwei Zutreffer werfen je nach Konstellation zwischen CHF 3.00 und CHF 5.00 ab, der Nettobetrag schwankt zwischen minus CHF 1.00 und plus CHF 1.00. Nur die eine Variante (Tipp 2 + Tipp 3) wirft überhaupt einen Nettogewinn ab. Wer die Quoten gleichmässiger wählt (1.80, 1.90, 2.10), landet bei drei Zweier-Kombinationen von 3.42, 3.78 und 3.99 und einer Dreier-Kombination von 7.18 — das Volltreffer-Bild ist kleiner (rund CHF 18.40 statt CHF 19.25), aber jede Zwei-von-drei-Kombination wirft einen kleinen Nettogewinn ab, weil die Zweier-Kombinationen alle über dem Grundeinsatz von CHF 4 liegen. Die Konsequenz für den Spielenden: gleiche Quoten ergeben bei der Trixie ein ausgeglicheneres Risiko, ungleiche Quoten ergeben höhere Volltreffer und schiefe Teilgewinne.
Diese Rechnung gilt für jede Trixie, unabhängig vom Veranstalter, und sie ist die einzige Rechnung, die das Geld in der Hand des Spielenden wirklich bestimmt. Was auf den Wettprogrammen als «Boost» oder «Kombi-Bonus» beworben wird, ist ein zweiter Hebel, der oben drauf kommt — der Sporttip-Kombiboost etwa verlangt mindestens vier Voraussagen mit Mindestquote 1.50 und liegt damit ausserhalb der Trixie. Bei drei Voraussagen greift der Kombiboost nicht, und bei der Trixie geht es allein um die Quotenmultiplikation.
Wie die Marge in die Rechnung spielt
Die Quoten, die ein Veranstalter anbietet, enthalten eine Marge: den Anteil, den der Veranstalter von jedem gesetzten Franken einbehält. Die Auszahlungsquote eines Markts — also der Anteil der Einsätze, der im Mittel wieder ausbezahlt wird — ist 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten dieses Markts. Bei einem Drei-Wege-Markt mit Quoten 1.50, 3.50 und 6.00 für Heimsieg, Unentschieden und Auswärtssieg ergibt sich:
- 1 / (1/1.50 + 1/3.50 + 1/6.00) = 1 / (0.6667 + 0.2857 + 0.1667) = 1 / 1.1191 = 0.8935
Die Auszahlungsquote dieses Markts liegt also bei rund 89.35 %, die Marge entsprechend bei rund 10.65 %. Bei jeder Trixie, die aus drei solchen Märkten zusammengesetzt ist, multiplizieren sich die Margen: drei Märkte mit je 10 % Marge ergeben eine kombinierte Marge, die deutlich über 10 % liegt, weil sich die Verlustwahrscheinlichkeit mit jeder zusätzlichen Vorwahl erhöht.
Für den Spielenden bedeutet das: eine Trixie aus drei Märkten mit tiefer Marge (5 % pro Markt) kostet im Mittel weniger, als eine Trixie aus drei Märkten mit hoher Marge (10 % pro Markt). Die Quoten, die der Veranstalter anzeigt, sind nicht dasselbe wie die «wahren» Wahrscheinlichkeiten, die der Spielende einschätzt — und genau diese Differenz entscheidet, ob eine Trixie auf Sicht einen Wert hat oder nicht. Wer den Erwartungswert seiner Trixie schätzt, sollte jede Vorwahl einzeln gegen die Marge des Markts prüfen, nicht die Gesamtquote der Rate nehmen und damit rechnen.
Cash-Out und Livewetten im Kontext der Trixie
Bei Sporttip ist Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten möglich, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und es besteht keine Garantie, dass Cash-Out für jeden Markt angeboten wird. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden.
Was das für eine Trixie heisst: Cash-Out ist bei einer Trixie möglich, weil sie eine Kombinations- beziehungsweise Systemwette ist. Der Cash-Out-Betrag liegt aber unter dem, was die Trixie auszahlen würde, wenn alle verbleibenden Voraussagen noch zuträfen — Swisslos zieht also seinen Anteil ab, bevor der Spielende das Geld sieht. Wer mit der Trixie spielt und früh aussteigen will, akzeptiert damit einen Abschlag auf den erwarteten Gewinn; wer die Trixie laufen lässt, hält den vollen Wert, riskiert aber den Verlust aller Teilwetten, wenn ein späteres Ereignis kippt.
Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Schiedsrichter-Entscheid) kann Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer eine Trixie mit Livewetten baut, geht also das Risiko ein, dass eine Vorwahl mit Quote 1.00 gewertet wird, wenn er zu spät ist — was bei einer Zweier-Kombination den Gewinn aus dieser Teilwette zunichtemacht und bei der Dreier-Kombination die ganze Trixie reisst.
Steuern, Auszahlung und wirtschaftliche Seite
Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn. Ab 1. Januar 2026 liegt die bundesrechtliche Schwelle bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400); oberhalb dieser Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Die kantonale Schwelle weicht davon ab und ist je nach Kanton unterschiedlich — eine pauschale Aussage über die kantonale Schwlasse verbietet sich. Die allermeisten Spielenden gewinnen weit unter dieser Schwelle, sodass auf einen typischen Trixie-Gewinn weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer anfällt.
Eine Wettsteuer auf den Einsatz existiert in der Schweiz nicht. Was die Spielenden zahlen, ist die Marge, die in jeder Quote eingepreist ist, nicht eine separate Abgabe. Wer die Trixie als «kostenlos» versteht, weil keine Wettsteuer ausgewiesen wird, übersieht, dass die Marge sehr real ist und mit jeder Vorwahl zunimmt.
Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, sind aber nach kantonaler Praxis (Thurgau etwa behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe als voll steuerbares Einkommen) unter Umständen steuerpflichtig. Wer mit einer ausländischen Plattform spielt, sollte die kantonale Steuerverwaltung oder einen Steuerberater fragen, bevor er Gewinne nicht deklariert.
Die Auszahlung läuft bei Swisslos über das Spielguthaben auf dem Swisslos-Wallet, das per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft wird (Mindestbetrag CHF 20). In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Auszahlungen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto sind innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.
Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben — diese Frist ist kurz und sollte im Kalender stehen, nicht im Posteingang.
Anbieter im Vergleich: Swisslos, Loterie Romande und die Offshore-Markt
Die folgende Tabelle sortiert die Anbieter nach ihrer Bewilligungssituation in der Schweiz. Sie ist keine Platzierungsliste und keine Empfehlung; sie zeigt, wer in der Schweiz überhaupt Wetten anbieten darf und wer nicht.
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Veranstalter / Bewilligung |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Bewilligung (Veranstalter- und Spielbewilligung BGS, Aufsicht Gespa) | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel; Produkt Sporttip |
| Loterie Romande Jouez Sport | Bewilligung (Veranstalter- und Spielbewilligung BGS, Aufsicht Gespa) | Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Lausanne; Produkt Jouez Sport |
| Cloudbet | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| Rollbit | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| Sportaza | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| 22Bet | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| HornetBet | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| BDMBet | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| 20Bet | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
| Betify | keine Schweizer Bewilligung | Lizenz nicht festgestellt, keine Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS); Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen |
Die beiden ersten Zeilen sind die einzigen Anbieter, die in der Schweiz Sportwetten legal anbieten dürfen. Die übrigen Zeilen zeigen ausländische Anbieter, deren Lizenz in der Schweiz keine Wirkung hat (Art. 4 BGS) — wer dort spielt, hat keinen Schweizer Rechtsschutz, keinen Zugang zum Schweizer Ausschlussregister und riskiert die Beschlagnahmung von Einsatz und Gewinn im Verfahren gegen den Anbieter. Die Werbung für unveränderte Glücksspiele in der Schweiz ist eine Widerhandlung (Art. 74 Abs. 3 BGS), die mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft wird (Art. 131 BGS).
Swisslos Sporttip — der Veranstalter der Deutschschweiz
Swisslos führt Sporttip im Vertragsgebiet der Deutschschweizer Kantone sowie im Tessin und in Liechtenstein. Sporttip bietet Einzel-, Kombinations- und Systemwetten, dazu Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten (online, vollständig, nicht garantiert pro Markt), Livewetten, einen Kombiboost ab vier Voraussagen mit Mindestquote 1.50 sowie Quoten- und Profitboosts auf Prematch-Einzelwetten. Limits: Mindesteinsatz CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, Höchsteinsatz CHF 1’000 für Einzel- und Kombinationswetten und CHF 10’000 für Systemwetten; Swisslos kann die Limiten jederzeit anpassen, Wetten über der Limite werden nicht angenommen.
Der Gewinn wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet — ein Detail, das bei kleinen Gewinnen den ein oder anderen Rappen kostet, aber bei grossen Gewinnen kaum ins Gewicht fällt. Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt, wird die Einzelwette zurückbezahlt; in Kombinationswetten erhält die abgesagte Voraussage die Quote 1.00, was eine Trixie rettet, weil die Zweier-Kombinationen dann aus den verbleibenden zwei Voraussagen weiterlaufen.
Die Bonuslandschaft ist im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz schmal: keine Einzahlungsboni, keine Gratiswetten ohne Bedingung, nur der Kombiboost, Quotenboosts und Profitboosts. Alle Boosts sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei Cash-Out verfällt der Boost. Für eine Trixie heisst das: die Boosts lohnen sich vor allem dann, wenn die eigenen drei Voraussagen aus Quoten-Boost-Märkten stammen oder wenn die Trixie als Teil einer grösseren Kombination mit vier oder mehr Voraussagen gespielt wird, wo der Kombiboost greift. Bei einer reinen Drei-Tipp-Trixie greift keiner der Boosts, was die Frage aufwirft, ob die Trixie bei Sporttip eher ein Nischenprodukt für erfahrene Spielende ist als ein beworbenes Highlight.
Für diejenigen, die mit drei Tipps ein System mit eingebauter Sicherheitslinie spielen wollen und Wert auf Schweizer Verbraucherschutz, Online-Verlustlimiten und das Schweizer Ausschlussregister legen, ist Sporttip die einzige seriöse Adresse in seinem Vertragsgebiet. Wer eine breitere Bonuslandschaft oder ein grösseres Wettprogramm sucht, wird innerhalb der Schweizer Bewilligung nicht fündig.
Loterie Romande Jouez Sport — der Veranstalter der Romandie
Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Das Wettprogramm umfasst Einzel- und Kombiwetten (2 bis 10 Voraussagen) sowie Multiples; Mindesteinsatz online CHF 2 (in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2), Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500, maximal CHF 7’500 Einsatz pro Multiples-Wettschein. Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen — letzteres betrifft vor allem Kombiwetten mit vielen Voraussagen, weniger die Trixie.
Das Verkaufsnetz ist mit 2’350 Verkaufsstellen in der Romandie und 221 Mitarbeitenden dicht, was die Erreichbarkeit für Spielende ohne Online-Konto hochhält. Wer nicht online spielen will oder kann, kann die Trixie an einer Verkaufsstelle platzieren — vorausgesetzt, die Annahmestelle bietet die Systemwette als Multiples-Variante an, was von Verkaufsstelle zu Verkaufsstelle variiert.
Die Gespa hat 2025 bei 24 Boni-Vorgängen für Loterie Romande und 8 für Swisslos ihre Zustimmung erteilt — die Boni-Landschaft bleibt damit reguliert und schmal. Für die Romandie gilt dasselbe wie für die Deutschschweiz: keine Einzahlungsboni, keine unbedingten Gratiswetten, nur bewilligte Promotionen, deren Konditionen direkt aus den Jouez-Sport-Bedingungen kommen. Wer in der Romandie wohnt und eine Trixie spielen will, hat mit Loterie Romande einen seriösen, bewilligten Zugang; wer eine breitere Bonusstruktur sucht, ist auch hier an der Schweizer Bewilligungsgrenze angelangt.
Offshore-Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
Die übrigen Anbieter in der Tabelle — Cloudbet, Rollbit, Sportaza, 22Bet, HornetBet, BDMBet, 20Bet und Betify — besitzen keine Schweizer Bewilligung. Ihre Lizenz, wo vorhanden, hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Sie sind nicht an das Schweizer Ausschlussregister angeschlossen, es gibt keine Schweizer Rekursmöglichkeit, und ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste stehen, die Schweizer Telekomanbieter per DNS blockieren (Art. 86–93 BGS; erste Liste 3. September 2019, 671 Domains Ende 2025). Blockierte Domains werden innert Stunden ersetzt (Domain-Hopping), was die Sperre zu einer laufenden Aufgabe macht, nicht zu einer dichten Wand.
Die Organisatoren ausländischer Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung machen sich strafbar: bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu 5 Jahre (Art. 130 BGS). Die Spielenden selbst werden nicht bestraft (Bundesjustiz), aber Einsatz und Gewinn können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden. Wer dort spielt, spielt also auf eigenes Risiko: kein Verbraucherschutz, keine Schweizer Aufsicht, keine Garantie für die Auszahlung.
Die ausländischen Anbieter werben mit Boni, Gratiswetten und Quotenerhöhungen, die in der Schweiz nicht bewilligt sind. Wer auf eines dieser Angebote klickt, sollte sich bewusst sein, dass die Werbung in der Schweiz verboten ist (Art. 74 Abs. 3 BGS, Busse bis CHF 500’000) und dass die Plattform selbst sich ausserhalb der Schweizer Rechtsordnung bewegt. Die «Sicherheit», die eine Lizenz in Curaçao, Malta oder Deutschland verspricht, ist keine Sicherheit im Schweizer Sinn.
Häufige Fragen zur Trixie
Was ist eine Trixie-Wette, und aus welchen Teilwetten besteht sie?
Eine Trixie-Wette ist eine Systemwette aus drei Voraussagen, die automatisch zu vier Teilwetten kombiniert werden: drei Zweier-Kombinationen und eine Dreier-Kombination. Wer eine Trixie spielt, schickt vier Wetten mit demselben Grundeinsatz ins Rennen. Die Trixie gehört zu den Full-Cover-Wetten, die aus einer gegebenen Anzahl Auswahlen alle möglichen Mehrfachwetten bilden.
Wie funktioniert eine Trixie, wenn nur zwei der drei Tipps eintreffen?
Bei zwei Zutreffern gewinnen je nach Konstellation eine, zwei oder drei der drei Zweier-Kombinationen, die Dreier-Kombination geht leer aus. Welche Zweier-Kombinationen genau zünden, hängt davon ab, welche zwei der drei Tipps richtig sind. Eine Trixie kann also selbst bei einem Fehltipp noch einen kleinen Gewinn abwerfen — oder, bei ungünstigern Quoten, einen Teil des Gesamteinsatzes wieder einspielen.
Worin unterscheidet sich die Trixie vom Patent mit seinen sieben Wetten?
Das Patent umfasst aus denselben drei Auswahlen sieben Wetten: drei Einzelwetten, drei Zweier-Kombinationen und die Dreier-Kombination. Der Gesamteinsatz ist beim Patent siebenmal so hoch wie der Grundeinsatz pro Linie, bei der Trixie nur viermal. Dafür bringt das Patent auch dann einen Treffer, wenn nur einer der drei Tipps zutrifft, weil die Einzelwette für sich allein gewinnt — die Trixie tut das nicht.
Wie berechnet sich der Gesamteinsatz einer Trixie bei einem festen Einsatz pro Teilwette?
Bei einem Grundeinsatz von CHF 1 pro Teilwette beträgt der Gesamteinsatz einer Trixie CHF 4 (eine Wette pro Zweier-Kombination, drei Zweier-Kombinationen, eine Dreier-Kombination). Bei CHF 2 sind es CHF 8, bei CHF 5 sind es CHF 20. Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1 und der Höchsteinsatz für Systemwetten bei CHF 10’000 — wer mit dem Grundeinsatz pro Teilwette rechnet, muss diese Limite im Auge behalten.
Wird die Trixie bei Swisslos oder Loterie Romande angeboten, und wo ist das im Wettprogramm nachzulesen?
Die Trixie ist eine Systemwette, kein Wettmarkt — ob sie im Wettprogramm auftaucht, hängt von der Spielform ab, die der Veranstalter anbietet. Bei Sporttip sind Systemwetten ausdrücklich Teil des Angebots (Höchsteinsatz CHF 10’000), bei Jouez Sport sind Multiples mit bis zu zehn Voraussagen möglich. Welche Systemwette konkret verfügbar ist, steht in den Spielregeln und Teilnahmebedingungen sowie im aktuellen Wettprogramm der beiden Veranstalter.
Wie lässt sich ein möglicher Gewinn aus den Quoten der drei Tipps rechnen, und welche Rolle spielt die Marge?
Der Gewinn jeder Teilwette ist Einsatz mal Gesamtquote, die Gesamtquote jeder Zweier-Kombination das Produkt der Einzelquoten, die Gesamtquote der Dreier-Kombination das Produkt aller drei. Bei einem Volltreffer gewinnen alle vier Teilwetten, bei nur zwei Zutreffern je nach Konstellation eine bis drei Zweier-Kombinationen. Die Marge steckt in jeder einzelnen Quote und addiert sich über die drei Voraussagen; wer auf Märkte mit tiefer Marge setzt, gibt auf Sicht weniger Geld an den Veranstalter ab.
Wettarten – rasentenniswetten
Inhalt erstellt vom Team «rasentenniswetten»
